Namen
der Straßen und Wege in der Stadt Hörstel
Mit einem Doppelklick auf die Buchstaben gelangen Sie zu den Registern mit dem Anfangsbuchstaben der Straßen.
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X |
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STRASSEN- |
ORTS- |
RATSBE- |
URSPRUNG /
BEDEUTUNG /
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Hörstel |
01.03.1969 |
Alte
Flurbezeichnung: langgestreckter niedriger Höhenzug. |
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Hörstel |
01.05.1981 |
Hagenort,
benannt nach dem in Hörstel weitverbreiteten Namen Hagemann, dessen Stammhaus
sehr wahrscheinlich das heutige Haus Hinterding, Dahlweg 6 darstellt. |
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Bevergern
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Botanische
Bezeichnung; bis 25 m hoch und bis 150 Jahre alt werdender windblütiger Baum
der Birkengewächse; kommt in Laubwäldern und Gebüschen im gemäßigten Europa
bis Vorderasien vor. Sie besitzt einen glatten, grauen Stamm, elliptische,
scharf doppeltgesägte, längs der Seitennerven gefaltete Blätter, hängende
weibliche und männliche Blütenkätzchen und ebenfalls hängende dreilappige
geflügelte Nussfrüchte. Aufgrund ihrer hohen Ausschlagsfähigkeit ist die
Hainbuche oft mehrstämmig und wirkt dann strauchartig (kann als Heckenholz
verwendet werden) Das Holz ist hellgrau bis gelblich-weiß mit breiten
Markstrahlen und welligen Jahresringen, hart, zäh und druckfest (Maschinen-,
Drechsler-, Stellmacher-, Faserholz) und ziemlich schwer. |
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Riesenbeck
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Georg
Friedrich Händel ist einer der Großen der europäischen Musik, und er war ein
echter Europäer schon zu seiner Zeit.
Von
seinen vermutlich zahlreichen halleschen Kompositionen sind allerdings nur
einige wenige Titel überliefert. Insgesamt hat er seiner Zeit mehr als 600
Werke aller Genres hinterlassen, darunter über 100 italienische Kantaten und
Kammerduette, über 40 große Opern, etwa 30 Oratorien, Serenaden und Oden
sowie eine große Anzahl instrumentaler Kompositionen. Entnommen aus
http://www.haendelfestspiele.halle.de/de/g_f_haendel.asp |
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Hörstel |
01.03.1969 |
Verläuft
in Nord-Südrichtung auf Westseite des Harkenbergs. |
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Hörstel |
01.03.1969 |
Märchenfigur
aus „Hänsel und Gretel“ der Gebrüder Grimm. |
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Riesenbeck
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Die
Hansestraße liegt im Gewerbegebiet im Riesenbecker Süden. Entnommen aus
http://hanse.wisis.de |
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Hörstel |
01.05.1981 |
Alte
Flurbezeichnung; Der Harkenberg darf als uralte germanische Kultstätte angesehen
werden. |
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Dreierwalde
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Eine
Stiege bzw. Stige ist der plattdeutsche
Name für einen wenig benutzten schmalen Weg (Steg), hauge bedeutet
hoch. Die Hauge Stiege hat ihren Namen, weil sie durch höher gelegenes Land
führt. |
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Dreierwalde
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Bezeichnung
für die Hauptverkehrsstraße durch das Dorf.
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Bevergern
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01.01.1975 |
Botanische
Bezeichnung; für verschiedene Wildrosen; Heckenrose: bis 2,5 m hohe, in
Gebüschen wachsende Wildrose Europas; Strauch mit kräftigen, gekrümmten
Stacheln und unterseits schwach behaarten Blättern (im Gegensatz zur
ähnlichen Hundsrose); Rosen rosa bis weiß; Früchte orangerot, eiförmig, 15-20
mm; Hundsrose: in Hecken, Laubwäldern und an Wegrändern in Europa; bis 3 m
hoher Strauch mit bogig überhängenden Zweigen und kräftigen, gekrümmten
Stacheln; Blüten rosafarben bis weiß. Der ursprüngliche und mit Ratsbeschluss
vom 01.07.1966 festgelegte Name lautete Rosenstraße, die es allerdings
auch in Riesenbeck gab und heute noch gibt.. |
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Bevergern
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01.07.1966 |
Althochdeutsch:
hegga ‚Gehege’; dichte, oft zweireihige Pflanzung von Gehölzen, die
Grundstücke abgrenzt und Schutz gegen Sicht, Lärm, Wind und Staub
(Schutzhecke) bietet oder als lebendes Bauelement in der Gartenkunst zur
Schaffung von Räumen (Zierhecke) oder ganz niedrig zu Einfassungen dient. Als
Heckenpflanzen eignen sich z. B. für Einfassungen Buchsbaum, für niedrige
Hecken (bis ¾ m) Spierstrauch, für hohe Hecken (bis 2 m) Liguster, für über 2
m hohe Hecken Hainbuche und Rotbuche. Dornige Heckenpflanzen sind z. B. Sand-
und Weißdorn; als Nadelgehölze werden Eibe, Lebensbaum oder Douglasfichte gepflanzt.
In der Agrarlandschaft können Hecken dem Verbund von Waldökosystemen dienen.
Sie bieten Unterschlupf und Überwinterungsquartiere für Nützlinge (Vögel,
Spinnen, parasitische und räuberischen Insekten), aber auch Winterlager für
einige Schädlinge (Blattläuse, Rostpilze). Typisch für den hiesigen Bereich
ist die Heckenlandschaft; das Flurbild wird durch Hecken oder Wallhecken
bestimmt. Neben der Abgrenzung dienen die Hecken dem Frost- und Windschutz
sowie als Feuchtigkeitsregler. |
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Riesenbeck
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19.12.1966 |
Westlich
vom Saerbecker Damm ist der
Heidehof gelegen, ein Siedlungsgebiet in der Bauerschaft Birgte. Es wurde in
den fünfziger Jahren durch die Siedlungsgesellschaft Rote Erde aus Münster
erstellt. Zwei Stichstraßen, die in die Siedlung führen, tragen die
Bezeichnung Heidehof. |
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Bevergern
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Althochdeutsch
heida, eigentlich ‘unbebautes Land’; ursprünglich Rechtsbegriff für die
mageren Wälder sandiger Gegenden, heute im Allgemeinen eine
Pflanzengesellschaft mit Zwergsträuchern. Vorherrschend sind hier meist
Heidekrautgewächse, vor allen das Heidekraut, sowie der Ginster und der gegen
Verbiss unempfindliche Wacholder; meist auf feuchtkühlen und sandigen Böden.
Noch vor Jahrzehnten waren solche Heiden recht ausgedehnt. Da aber die
Schafzucht zurückging, eroberte der Wald das Gebiet zurück. Daneben ist Heide
auch eine Kurzbezeichnung für verschiedene Heidekrautgewächse, besonders für
die Glockenheide. |
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Riesenbeck
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19.12.1966 |
Nach
dem Dorfschmied und Gründer der Landmaschinenfabrik Heinrich Niemeyer
und Söhne, (HNS) benannte Straße. Heinrich Niemeyer wurde am 10.05.1827 in Püsselbüren
geboren und ist am 16.01.1902 in Riesenbeck gestorben.
Die
Straßenbezeichnung lautete im Bereich von HNS im Jahre 1905 Fabrikstraße.
Der Abschnitt von der Dorfmitte aus hieß damals im Volksmund Langestraße.
Zwischen 1947 und 1966 gab es die offizielle Bezeichnung Poststraße.
Dem Vorschlag, sie Hauptstraße zu nennen, wurde nicht entsprochen. |
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Hörstel |
06.02.2003 |
Hein
Schlüter war Gründungsmitglied des SC-Hörstel 1921 e.V. , ferner war er als
aktiver Vorsitzender des Heimatvereins Hörstel. In unregelmäßigen Abständen
schrieb er in der IVZ die Kolumne „Pättkerie düör Hüörssel“ in der
Bemerkenswertes über den Ort und seiner Leute berichtet wurde. Der Platz
südlich der Bahn und östlich des Hauses Droste, also der erste Sport- und
Fußballplatz von Hörstel, war allgemein als „Droste-Kampf-Bahn“ bekannt. |
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Dreierwalde
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Bevergern
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01.07.1966 |
Die
Herkunft des Namens ist noch nicht abschließend geklärt. Mit Herren waren
ursprünglich die Adeligen gemeint; später stand der Begriff dann häufig für
‚besser, hochstehend’. - Auf der Herrenschreiberstraße in Rheine lag
der bischöfliche Amtshof. Zeitweilig wurde diese Straße auch kurzweg Herrenstraße
genannt. 1626 heißt es: „der bischöfliche Hof auf der Herrenstraße gelegen“.
Nach der Zerstörung der Burg Bevergern 1680 wurde dieser Hof Amtssitz des
Drosten und des Amtsrentmeisters. Einen Amtssitz des Landesherrn auf der
Bevergerner Herrenstraße gab es jedoch nicht. - Im Urkataster von
1827/28 wird die Herrenstraße als Pandechtengasse bezeichnet.
Ob hiermit die ‚Pandekten’, griechisch, eigentlich ‚alles enthaltend,
allumfassend’, gemeint ist, muss offen bleiben. Das Pandektenrecht war, die
vor allem von der deutschen Privatrechtswissenschaft des 19. Jahrhunderts
erarbeiteten und gesammelten altrömischen Rechtsdarstellungen und
Rechtssysteme. - Vielleicht rührt der Name auch von der besonderen Verlegung
des Kopfsteinpflasters her. Die glatte, gepflasterte Mitte der Straße nannte
man Herrenpättken. (s. a. Papenhoek) - Der östliche Teil der Herrenstraße
hieß früher Dicke-Wiewer-Gasse. - Am 30.08.1923 vernichtete ein Brand
auf der Herrenstraße sieben Häuser und eine große Stallung. |
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Hörstel |
01.03.1969 |
Straße
von der Ibbenbürener Straße
zum Herthasee. Der Herthasee war früher als Kiebitzsee bekannt. Als
touristisch zugkräftiger erwies sich jedoch der Name nach dem gleichnamigen
damals allgemein bekannten See auf Rügen. |
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Dreierwalde
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Flurbezeichnung
für einen ehemaliger Acker von Möller (früher Hölscher). Höls ist eine
Abkürzung von Hölscher. |
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Bevergern
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01.01.1975 |
1719:
Holtkampf, 1828/28: Holtkamp; Holt bedeutet Gehölz und zwar ein
geschlossenes dichtes Gehölz, sei es Hochwald oder Niederholz, aber kein
Hain, keine Mark, in dem einzelne Bäume oder Buschwerk mit Weidestellen und
Heide wechselten. - 1709 wird von einer Verpachtung des Holtkamps in drei
Teile berichtet. Die Verpachtung fand jährlich im Juni statt und trat zu
Michaelis in Kraft. ‚Kerzenzug’ wurde diese Pachtversteigerung genannt, da
die Interessenten jeweils so lange höher bieten konnten, und zwar um einen
genau festgelegten Betrag von zwei Münzeinheiten, bis die Kerze erlosch. -
1719 wird der Holtkamp in fünf Teile parzelliert mit insgesamt 30
Gartengrundstücken. - Von 1966 - 1975 hieß der südliche Teil des Holtkamps
bis zur Allee wegen der dort angesiedelten Gärtnerei Thiemann Gartenstraße. |
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Dreierwalde
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Eine
Stiege bzw. Stige ist der plattdeutsche
Name für einen wenig benutzten schmalen Weg (Steg), hauge bedeutet
hoch. Die Holtstiege ist Bezeichnung für einen seitlich mit Bäumen begrenzten
Weg. |
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Hörstel |
25.04.1994 |
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Dreierwalde
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Diese
Straße stellt die Verbindung zur Nachbargemeinde Hopsten her. An ihr steht
das Kalenborger Kreuz.
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Hörstel |
01.03.1969 |
Alte
Flurbezeichnung: höher gelegene Stelle |
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Dreierwalde
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Eine
Deutung des Namens liegt nicht vor. |
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Riesenbeck
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19.12.1966 |
Die
Straße direkt vor dem ehemaligen Elisabeth-Hospital in Riesenbeck trug schon
1905 ihre heutige Bezeichnung. Ab 1947 hieß sie Elisabeth-Straße, aber
spätestens ab 1966 bekam sie wieder ihren alten Namen zurück. Das Geschichte
des Hospitals selbst geht bis auf das Jahr 1800 zurück, als W.G. Langen den
Hausplatz mit Garten unter Zustimmung der Äbtissin von Gravenhorst und der
Genehmigung des Generalvikariats in Münster von der Kirche zu Riesenbeck in
Erbpacht erhielt, um hierauf ein Haus zu bauen. Dieses Gebäude war als
typisches Bauernhaus mit einer Giebelseite zur Straße hin errichtet worden.
1863 wurde es so beschrieben: "2 beheizbare Stuben, 5 nicht beheizte
Kammern, Küche, Waschkammer, Keller, das Wohnhaus ist hell und
geräumig." Danach erfolgte der Umbau zu einer Villa mit der markanten
Fassade aus Klassizismus und Neubarock. Hinter dem Mittelresalit wurden dabei
Teile des alten Hauses in den Neubau eingebunden. Um ein Krankenhaus zu
errichten erwarb die Kirchengemeinde das zweistöckige Haus 1888 für 14.500
Mark von der Witwe Langen, geb. Primavesi. Nach Schließung des Krankenhauses
wurde das Gebäude zwischen 1980 und 1996 als Wohnheim für Ältere und
Behinderte genutzt.
Nach
einem Umbau - die Vorderfront der alten Villa mit dem Säulenbalkon blieb
dabei erhalten - öffneten sich am 1. Januar 2003 die Tore für das heutige
"Haus für betreutes Wohnen". |
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Bevergern
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01.01.1975 |
Der
Huckberg (96 m) bildet das nordwestliche Ende des Teutoburger Waldes, von dem
er durch den Mittellandkanal abgetrennt wird (Gravenhorster Schlucht). Er besteht
aus zwei Schichten, dem Osningsandsteinzug (Untere Kreide) und dem
Plänerkalkzug (Obere Kreide). Im Laufe der Jahrhunderte hat es verschiedene
Schreibweisen gegeben: Huckesberg, Hukesberg, Huxberg. Huk bedeutet:
‚hervorragender Hügel’. Am Südhang befindet sich ein Steinbruch; erstmals
urkundlich erwähnt beim Bau der St. Dionysius Pfarrkirche in Rheine 1480.
Weitere Bauwerke in Rheine und Umgebung wurden mit dem ockerfarbenem
Sandstein errichtet: 1544 die Festungswälle „steinkulen up den Huckesberge“;
1550 das steinerne Emswehr; 1675 die erste steinerne Emsbrücke. 1767 wollte
man den Hemelter Bach schiffbar machen, um die Bruchsteine besser
transportieren zu können. Ab 1486 wird der Huckberg mehrfach in den Urkunden
des Klosters Gravenhorst aufgeführt. 1577 werden auf der Nordseite bedeutende
Salzquellen (Salzwerk ‚Zur Gottesgabe’, Hermannshall) wiederentdeckt, die bis
ins 19. Jahrhundert betrieben werden. Denn bereits 1302 wird in einer Urkunde
ein ‚Solthus’ auf dem Hof Vinkman erwähnt. Von 16d94 - 1859 wirkte in
Bevergern die Baumeister- und Steinmetzfamilie Niemann. Sie hatten am
Huckberg ihren eigenen Steinbruch. 1894 wurde dieser für den Bau des
Dortmund-Ems-Kanals an die Königliche Kanalkommission verkauft und ist heute
noch im Besitz des Wasser- und Schifffahrtsamtes. Der Steinbruch wurde vor
Beginn des 2. Weltkriegs stillgelegt. |
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Hörstel |
25.04.1994 |
Wildkraut
in der „Feldwiese“. |
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Riesenbeck
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Der
Hünter Damm verbindet als Wirtschaftsweg den Flöttenweg mit dem Jacksonweg. Es gibt keinen
direkten Hinweis auf die Namensherkunft. Allerdings es gab einen Hof
Hüntmann, mit der Hausnummer Lage 14. Der Hünter Damm und Lampen Weg sind die einzigen Wege,
welche in der Karte von 1842, angefertigt von Graurock Lieut: im 23ten Inf.
Rgt., im Bereich des Lager Feld eingezeichnet wurden. |
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Hörstel |
01.03.1969 |
Früher
Hüttenpatt, Weg von der Oststraße
im Schultenort geradeaus über den Mittellandkanal (Kamp´s Brücke) zur
Eisenhütte in Gravenhorst. |