Namen
der Straßen und Wege in der Stadt Hörstel
Mit einem Doppelklick auf die Buchstaben gelangen Sie zu den Registern mit dem Anfangsbuchstaben der Straßen.
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X |
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STRASSEN- |
ORTS-
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RATSBE- |
URSPRUNG / BEDEUTUNG / |
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Riesenbeck
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Johann-Sebastian
Bach, am 21. März 1685 in Eisenach geboren und am 28. Juli 1750 in Leipzig
gestorben, war ein deutscher Komponist des Barock und ein zu seiner Zeit
weithin berühmter Organist und Cembalist. Er gilt heute als einer der größten
Komponisten und als bedeutendster protestantischer Kirchenmusiker überhaupt.
Er hat die spätere Musik wesentlich mit beeinflusst. Seine Werke sind sowohl
im Original als
auch in
zahllosen Bearbeitungen weltweit präsent. Von ihm stammen allein ca. 250
Kantaten. Das bekannteste, thematisch geordnete Verzeichnis seiner Werke ist
das sogenannte Bach-Werke-Verzeichnis mit 1126 Kompositionen. |
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Hörstel |
01.03.1969 |
Führt von
der Kreuzung Ibbenbürener-,
Rheiner- und Ostenwalder Straße an der St. Antonius-Kirche
am Bahnhof vorbei bis zur evangelischen Kirche. Hauptgeschäftsstraße, wurde
1974 und 2003 jeweils modern ausgebaut. |
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Bevergern
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01.07.1966 |
Flurbezeichnung;
Garten mit Bäumen am Bauernhof, hier: an der Burg. 1719:
"Bohmgartten";, darin enthalten Krautgarten und Hoppengarten
(Hopfengarten); 1827/1828: "Aufm Baumgarten"; mit Burggarten und
Baumschule "Auf der Burg". Zunächst wurden die Gartenstücke
verpachtet (im 18. Jahrhundert); später im 19. Jahrhundert entstanden auch
Hausplätze. |
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Hörstel |
25.04.1994 |
Im
Baugebiet Langenhorst. Beeren == > Strauchfrucht |
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Riesenbeck
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Ludwig van
Beethoven, getauft am 17. 12. 1770 in Bonn, gestorben am 26. 3. 1827 in Wien,
Komponist, Vollender der Wiener Klassik und Wegbereiter der Romantik. Stammte
aus einer Musikerfamilie, wurde durch seinen Vater (Tenorist der Bonner
Hofkapelle), einige Bekannte der Familie Beethoven und ab zirka 1780 durch
den Hoforganisten C. G. Neefe unterrichtet. Ab 1784 wurde L. van Beethoven in
den Besoldungslisten der Bonner Hofkapelle geführt (hatte aber schon ab 1783
zeitweise seinen Lehrer vertreten); erste Veröffentlichungen erschienen
bereits in Bonn; enge Kontakte pflegte Beethoven mit der Familie Breuning,
die auch für seine Wiener Jahre von Wichtigkeit war. 1787 besuchte Beethoven
erstmals Wien, um bei W. A. Mozart zu studieren, musste jedoch nach 14
Tagen wegen einer schweren Erkrankung der Mutter zurückreisen. Im Dezember
1790 traf J. Haydn in Bonn mit Beethoven zusammen; erst im November 1792
konnte Beethoven seinen 2. Wien-Aufenthalt beginnen, um bei J. Haydn seine
Studien abzuschließen. (Beethovens Gönner F. Graf Waldstein schrieb dazu:
"Durch ununterbrochenen Fleiß erhalten Sie: Mozarts Geist aus Haydns
Händen.") Beethoven lernte bei Haydn bis zu dessen 2. Englandreise 1794,
dann bei J. G. Albrechtsberger und A. Salieri. Die Empfehlungsschreiben
seiner Bonner Gönner und Freunde, allen voran Graf Waldstein, öffneten
Beethoven die Türen der Wiener Gesellschaft, wo er trotz seines bisweilen als
exzentrisch empfundenen Auftretens bald als Pianist und Improvisator sehr
geschätzt war; 1795 gab er im Burgtheater sein erstes öffentliches Konzert in
Wien. Die enge Verbindung mit dem Adel und der Wiener Gesellschaft drückte
sich auch in den zahlreichen Widmungen aus (zum Beispiel an Breuning,
Brunsvik, Kinsky, Lichnowsky, Lobkowitz, Rasumowsky, Erzherzog Rudolf), die
Beethoven seinen Werken voransetzte. Viele dieser Widmungsträger sind Gönner,
die Beethoven durch Unterstützung bzw. eine liberal gehandhabte Anstellung
ein Leben als freier Künstler ermöglichten (zum Beispiel Lobkowitz und
Lichnowsky); besonders hervorzuheben ist auch Erzherzog Rudolf, der ab
1803 nicht nur Beethovens Schüler, sondern auch einer seiner großzügigsten
Gönner wurde (die "Missa solemnis" wurde zu seiner Weihe zum
Bischof von Olmütz geschrieben).
Ein
Gehörleiden, dessen erste Anzeichen 1794 zu bemerken waren, verschlimmerte
sich ab 1801 zusehends (das Heiligenstädter Testament von 1802 ist in diesem
Zusammenhang zu sehen) und führte schließlich zur völligen Ertaubung
Beethovens um zirka 1818 (bereits 1815 hatte Beethoven sein letztes
öffentliches Konzert gegeben); die ab dieser Zeit geführten
"Konversationshefte" sind heute eine bedeutende Quelle der
Beethoven-Forschung. 1815 übernahm Beethoven die Vormundschaft über seinen
Neffen Karl, welche ihn, da übertrieben gewissenhaft ausgeführt, sehr
belastete. Als Beethoven nach längerer schwerer Krankheit starb, wurden für
sein Begräbnis alle künstlerischen Kräfte Wiens mobilisiert: Zahlreiche
Berühmtheiten (unter anderem auch F. Schubert) begleiteten den Trauerzug, und
der Schauspieler H. Anschütz verlas die von F. Grillparzer verfasste
Grabrede. 1888 wurde Beethovens Leichnam vom Währinger Ortsfriedhof in ein
Ehrengrab auf dem Zentralfriedhof überführt. Entnommen
aus http://www.aeiou.at/aeiou.encyclop.b/b251059.htm |
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Riesenbeck |
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Verbindungsstraße
vom Oberdorf in Riesenbeck über
Bergeshövede (Bauernschaft von Riesenbeck) nach Hopsten. Sie war ein Teil des
früheren Leichenweges von der Hörsteler Bauernschaft Ostenwalde nach
Riesenbeck. Noch heute gibt es in Hörstel den Liekweg. Zwischen 1966
und 1979 hieß die Straße Hörsteler Straße. Sie war allerdings auch in anderen
Ortsteilen vorhanden und musste daher nach der endgültigen Zusammenlegung von
Bevergern, Dreierwalde, Hörstel und Riesenbeck zur Stadt Hörstel umbenannt
werden. |
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Hörstel |
01.03.1969 |
Straße auf
der Höhe des Harkenberges
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Riesenbeck
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19.12.1966 |
Für die
Verbindungsstraße vom Ortskern nach Bevergern taucht der Name schon 1905 auf.
Direkt im Kreuzungsbereich mit der heutigen Sünte-Rendel-Straße, Emsdettener Straße und Heinrich-Niemeyer-Straße
hatte der auch als Kirmesplatz benutzte Bereich von 1947 bis 1966 den Namen Clemens-August-Platz.
Der Name geht auf die Vornamen der beiden Geschäftsleute Clemens Hagedorn und
August Welle zurück, deren Häuser direkt gegenüber lagen. Rund 500 Meter
hinter dem Ortsausgang von Riesenbeck sind die Bergeshöveder
Straße, die K38n, und der Westring
mit einem Kreisverkehr angebunden. Seit dem
10. Juni 2005 schmückt ein Hindernis, wie es im Reitsport typisch und
symbolisch für die pferdefreundliche Stadt Hörstel sowie die Hochburg im
Pferdesport Riesenbeck ist, die Verkehrsinsel. Das Hindernis entstand unter
starker Mitwirkung der Rentnergruppe im Heimatverein Riesenbeck. |
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Bevergern
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01.07.1966 |
Benannt
nach dem Wappentier von Bevergern, dem Biber. Das ältestes Siegel aus dem 15.
Jahrhundert mit dem Biberkopf hat die Umschrift: SIGILLUM OPPIDI BEUERGHERN.
In den Gewässern und Sümpfen rund um Bevergern lebten zahlreiche Biber.
"Bever"; steht sowohl für Biber, als auch für Wasser und Gewässer
im Allgemeinen.
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Riesenbeck
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19.12.1966 |
Verbindung
von der Tecklenburger Straße
(Landstraße L591) in südlicher Richtung ins Birgter Feld. Nicht berücksichtigt
wurde der Vorschlag, die Straße Deipen Placken zu nennen. |
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Hörstel |
01.03.1969 |
Verbindung
zwischen der Glashüttenstraße
und der Torfmoorstraße |
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Bevergern
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01.07.1966 |
Flurname;
1827/1828: "An der Bleckstiege"; Bleek(e) bedeutet Bleiche (siehe
Erläuterung "Auf der Bleiche"). Frühere Schreibweisen lauten
"Bleck"; dieses heißt: "Beet, kleineres Grundstück, Fläche
Landes, freier Platz, Fleck". Diese Zuschreibung dürfte wohl eher
zutreffen, zumal die Flur am östlichen Ende von Bevergern in Richtung
Riesenbeck lag.
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Hörstel |
01.03.1969 |
Der erste
Siedler am Blomenweg, ein Hageman aus Hopsten zog im Rahmen des Baues der
Eisenbahn 1854-1856 nach Hörstel. Er kam aus dem Haxfeld, wo es eine alte
Flurbezeichnung „Bloome“ gibt. |
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Riesenbeck
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Straße im Siedlungsgebiet
von Birgte, in dem überwiegend Blumennamen als Straßenbezeichnungen
vorherrschen. Zwischen 1966 und 1979 trug sie den Namen Lindenstraße. Da dieser Name
ebenfalls in Hörstel verwendet wurde musste für Riesenbeck ein neuer gefunden
werden. Der Vorschlag, sie in Rosenstraße
umzubenennen, fand keine Mehrheit, weil die bereits bestehende Rosenstraße dann ebenfalls hätte
umbenannt werden müssen.
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Dreierwalde
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Die Straße
hat ihren Namen von ihrem bogenförmigen Verlauf. |
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Riesenbeck
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Als
"Apostel der Deutschen" predigte der Benediktiner-Mönch das
Christentum seit 716 in Friesland, Hessen und Thüringen. Er gründete die
Klöster Fritzlar und Fulda. Im Jahr 747 wurde er zum Erzbischof von Mainz
geweiht. Nach seinem Tod 754 wurde als Heiliger verehrt und im Dom zu Fulda
begraben. |
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Riesenbeck
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Der Name
"Bornholt" bzw. "Bernholt" oder "Berneholt" ist
als Familienname bereits in der Willkomm-Schatzung
des Oberstiftes Münster von 1498/1499 enthalten, die für den Fürstbischof
Konrad Graf von Rietberg 1497 – 1508, von 1482 an Bischof von Osnabrück,
durchgeführt wurde. Die Bezeichnung „Bornholt“ leitet sich wohl aus dem noch
im 16. Jahrhundert verwendeten Namen „Berenholte“ bzw. „Eberenholte“ ab, was
so viel wie „Wildschweinholzung" heißt. Später entstand der
"Bornholts Esch" durch die vormals häufiger angewendete
Plaggenwirtschaft. Grassoden, die sich in den Viehställen mit dem Dung der
Tiere anreicherten, wurden auf das Land ausgefahren, wodurch nach und nach
fruchtbares Ackerland bildete. Heute erinnert der Name sowohl an die alte
Flurbezeichnung sowie die früheren gleichnamigen Besitzer des Grundstückes.
Ein nicht berücksichtigter Vorschlag lautete Am Bornholtshügel. |
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Bevergern
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Berufsbezeichnung;
ein Handwerker, dessen Aufgabe ursprünglich nur die Herstellung von Holzgefäßen
(Kannen, Tonnen, Wein- und Bierfässer) war, heute aber auch Behälter und
Tanks aus Kunststoff und Edelstahl umfasst. Das Böttcherhandwerk ist seit
vorgeschichtlicher Zeit bekannt und war nur nördlich der Alpen verbreitet, da
im Süden Tongefäße in Gebrauch waren. Auch: Binder, Büttner, Fassbinder,
Kübler, Küfer, Schäffler. In den Einwohnerlisten von 1749 wird ein Böttcher
und 1784 ein Fassbinder erwähnt. |
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Riesenbeck
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19.12.1966 |
Verbindung
zwischen dem Saerbecker Damm,
vorbei am Hof Brachtesende, und dem Lager
Damm. Die Bezeichnung Brachtesende wird hergeleitet aus den
Worten "Bereghtes Ende", also "Birgtes Ende", weil der
Weg am südlichen Rand der Bauerschaft Birgte liegt. In der Willkomm-Schatzung des Oberstiftes Münster von
1498/1499 ist die Rede von einem "Schulte to Brachtestede". Es
wurde auch diskutiert, dem Brachtesendeweg und Ludwigswald die gemeinsame
Bezeichnung Ludwigswaldweg zu geben. |
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Riesenbeck
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Johannes
Brahms wurde als zweites von drei Kindern des Kontrabassisten Johann Jakob
Brahms (1806-1872) und seiner Frau Johanna (1789-1865) am 7. Mai 1833 in
Hamburg geboren. Johannes Brahms entwickelte sich zu einem pianistischen
Wunderkind, das bereits mit 10 Jahren öffentlich auftrat. Sein erstes eigenes
Konzert gab er im Jahr 1847. Neben seinem Bestreben, in seiner Heimatstadt
als exzellenter Pianist anerkannt zu werden, begann er zu komponieren.
Neben all
seinem beruflichen Wirken hielt Brahms nach wie vor treu sorgenden Kontakt zu
Clara Schumann, die 1862 nach Lichtenthal, einem heutigen Ortsteil der
Kurstadt Baden-Baden, gezogen war. Anfangs besuchte er sie regelmäßig. 1865
mietete er sich, ebenfalls in Lichtenthal, eine Wohnung. |
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Bevergern
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01.07.1966 |
Benannt nach
den Rittergeschlechtern von Horne und von Bramhorn(e), die zu den
bedeutendsten Ministerialen der Grafen von Tecklenburg vom 12. bis zum 15.
Jahrhundert gehörten. Ab 1156 verwalteten die von Horne den Corveyer Bramhof
in Schapen und nannten sich fortan Bramhorne. In der Klosterkirche zu
Gravenhorst befinden sich drei Grabplatten der Familien von Horne/von
Bramhorn. Mit dem - teilweisen - Übergang der Grafschaft an den Bischof von
Münster verschwinden die Namen langsam aus dem hiesigen Bereich. |
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Bevergern
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01.07.1966 |
In der
Flurkarte von 1827/28 als "Brom(m)enkamp" bezeichnet;
"Bram": botanische Bezeichnung für (Besen-)Ginster, plattdeutsch "Braom". Der
Kamp ist ein eingefriedeter, als Ackerland, Weide, Wiese oder Holzung
dienender größerer Landfleck. |
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Dreierwalde
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Die
Bezeichnung ist nicht näher bekannt. Anscheinend hat "Haken" etwas
mit Abgrenzung zu tun.
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Hörstel |
01.03.1969 |
Alter
Flurname: Ackerstück, „so lang als breit“, von nur einem Hof bewirtschaftetes
blockartiges Stück Land.
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Dreierwalde
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Infolge
des Zweiten Weltkrieges kamen 250 Vertriebenen nach Dreierwalde. Von diesen
stammten 78 Personen aus der Breslauer Gegend. Ihnen zu Andenken an ihre Heimat
erhielt die Straße den Namen. |
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Dreierwalde
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Das Brook
= niederdeutsch für das Bruch,
sumpfiges Gehölz. Diese Straße führt durch einen Brook als alter Weg nach
Spelle hin. |
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Dreierwalde
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Weg über
Ibbenbürener Aa.
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Riesenbeck
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Der Komponist
und Organist Anton Bruckner wurde am 4. September 1824 im österreichischen
Ansfelden geboren. Er ging 1840 nach Linz, um dort Harmonielehre in
Vorbereitung auf den Lehrberuf zu studieren. Ab 1845 hatte er verschiedene
Positionen als Organist inne, so in St. Florian und Linz. Gleichzeitig
bildete er sich in Kompositionslehre weiter und wurde 1868 Professor für
Generalbass, Kontrapunkt und Orgel am Konservatorium in Wien und 1875 Lektor
für Harmonielehre und Kontrapunkt an der Wiener Universität.
Unter dem
Einfluss der Werke Richard Wagners komponierte Bruckner in den 1860er Jahren
erste Messen und Sinfonien. In den Jahren 1871 bis 1876 schrieb er die Zweite
bis Fünfte Sinfonie, von 1879 bis 1885 die Sechste bis Achte Sinfonie.
Umarbeitungen der Sinfonien und die Arbeit an der unvollendeten Neunten
Sinfonie beschäftigten ihn bis zu seinem Tode. Bruckner starb am 11. Oktober
1896 in Wien. |
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Dreierwalde
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Weg am
alten Sportplatz. Der Sportverein „Brukteria“ wurde 1949 gegründet. Brukteria
ist eine Ableitung von „BRUKTERER“ = alter Germanenstamm. |
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Riesenbeck
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19.12.1966 |
Straße
durch das Brumley-Tal am Fuße des Teutoburger Waldes in Birgte. Sie führt in
einem Bogen von der Kaisereistraße
bis an die Tecklenburger Straße,
die L 591, in Höhe der Birgter Brücke über den Dortmund-Ems-Kanal. Der Name
kommt bereits in der Willkomm-Schatzung des
Oberstiftes Münster von 1498/1499 in Verbindung mit dem Namen
"Wessel to Brummeleye" vor. Der Name wird 1101 als Brumlage, 1259
als Brumlaye und 1272 als Brumley genannt. Lage oder Laye bedeuten
Rodungsland. |
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Hörstel |
01.05.1981 |
Buche =
heimischer Laubbaum.
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Bevergern
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Flurname
1827/1828; Teil des ehemaligen Burggeländes mit Hof-, Hopfen-, Kraut- und
Baumgarten (siehe dort). Nach Sprengung der Burg in einzelne Gärten aufgeteilt. |
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Bevergern
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Ehemaliges
Freigelände vor der Burg mit teilweiser Bebauung im Westen (drei Häuser 1959
abgebrochen). Heute Parkplatz mit einem Rondell. Durch die farbige
Pflasterung wird die Burg mit den Ecktürmen im Maßstab 1:2 angedeutet. |
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Bevergern
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01.07.1966 |
Die Straße
lief auf den nordöstlichen Eckturm der Burg zu. An der Einmündung Baumgarten am Pfarrheim wurde im März 1990 das
Fundament des Küchenturmes mit einem Durchmesser von 12 Meter vermessen. Von
1675 bis 1824 befand sich an der Einmündung Lange Straße die Mädchenschule
(ehem. Schmiede Börgel / heutige Praxis Dr. Doench). Der östliche Teil der
Straße wurde ab 1804 bebaut.
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